Roxette
auf Welttournee
Am 30.10. sind wir auf dem Konzert
der schwedischen Popband Roxette in der
Frankfurter Festhalle. Ich werd ein paar
Eindrücke mitnehmen ;-).
Marie und Per rocken zur
Premiere in München
[ Bericht vom Auftaktkonzert ] [ Interview mit Roxette ]

Alles
in Rot: Roxette beim
"Roomservice"-Shooting im
"Madonna Inn
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Weltpremiere
in der bayerischen Landeshauptstadt: In
der ausverkauften Münchner Olympiahalle
startete das schwedische Pop-Duo Roxette
am 28. September 2001 seine Welttournee
"Roomservice". Über 10.000
Fans feierten Marie Fredriksson und Per
Gessle anderthalb Stunden lang,
Riesenstimmung herrschte vor allem bei
den alten Hits: Bei "Joyride"
oder "The Look" hielt es nur
die wenigsten auf den Sitzen. Die Tour
führt unter anderem noch durch Europa,
nach Russland und nach Nordamerika.
Trendmagazin.de war beim Auftakt in
München dabei! |
Ob der erste Song bewusst gewählt
war? Schwaches Licht fällt auf die samtrote
Bühne, auf der großen Videoleinwand dreht sich
das Logo der Band. Dann die ersten
Gitarrensounds, Spots auf die Band, Marie springt
nach vorn und singt "Crush on you" -
Verrückt nach dir. Verrückt auf diesen Moment?
Die Halle tobt, Band und Fans haben sich wohl
gemeinsam auf diesen Abend gefreut: Nach sieben
Jahren Bühnenabstinenz gibt es Roxette nun
wieder live zu sehen. "It feels very very
good to be back on Tour" ruft Marie in die
Menge, ihre Haare sind noch kürzer geworden als
sie bisher schon waren.
Bei "Listen to your heart" wurden die
ersten Feuerzeuge ausgepackt, rotes Licht taucht
die Menge in romantische Stimmung, spätestens
jetzt sind die Neunziger wiedererwacht.
Gleich darauf wieder ein Sprung in die Gegenwart:
"Center of my heart" spielt die Band,
ein Song vom aktuellen Album.

Fans schwenken die schwedische
Flagge, Marie dankt es ihnen mit ihrem
"favourite Song": "Fading like a
Flower" singt sie mit Per, begleitet nur von
ihm an der Gitarre.
Die Fans wollen mehr, weiter zurück - die
Mittzwanziger in die Zeit ihrer musikalischen
Frühorientierungsphase, als das Zimmer mit
Roxette-Postern tapeziert war, die reiferen Fans
in die Zeit, als das Popduo zwischen sanfteren
Balladen immer wieder richtig in die Saiten
gegriffen hat. Ihr Wunsch wird erfüllt:
"Dangerous" wird angestimmt, die Fans
johlen, sie erkennen den Riesenhit schon an den
ersten Takten. Da stört es auch nicht weiter,
dass die Band jetzt im Dunkeln spielt, nachdem
während "Fading like a Flower" das
Hallenlicht eine Weile brannte. Über die
Beleuchtungspannen meckern werden die Fans aber
erst nach dem Konzert, auch über die teilweise
sehr auffälligen und ablenkenden
Leinwand-Animationen. Sie waren wegen der Musik
gekommen, und die lässt nun keine Wünsche
offen: "Sleeping in my Car",
"Joyride", "Must have been
Love" - die Fans im Hallenrund stehen,
tanzen, rocken mit.

Nach ein paar Minuten Dunkelheit,
diemal wohl beabsichtigt, die Überraschung:
rechts der Bühne taucht Marie auf, stimmt
"Crash Boom Bang" an. Nun auch Licht
auf der anderen Seite: Da steht Per und setzt mit
der Gitarre ein. Schließlich stimmt die Band mit
ein. Die Schlusszeile "it's over when it's
over" soll jedoch noch nichts heissen: Das
Finale kommt mit "She's got the Look":
"Nanananana" singen tausende Kehlen,
mit einem Knall geht ein blauer Glitterregen auf
das Publikum nieder.
Roxette haben ihr Publikum
überzeugt - mit aktuellen Hits wie "Milk
and Toast and Honey", vor allem aber mit
ihren altbekannten Songs. Eine rockige
Neunziger-Jahre-Party zum Mitrocken, Mitsingen,
die Freundin im Arm halten und Feuerzeuge
schwenken. Und zum anschließenden Konzertposter
klauen, um es ins Zimmer zu hängen.
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