War spät gestern...

21 Juni 2003

wegbeschreibung für den samstag Sodele, ein neuer Tag beginnt. Das heisst bei meinem Samstag: Früh aufstehn für meine Verhältnisse, ab innen Bus, ab inne Stadtbahn, ab inne Stadt, ab innen Zug und auf in die Heimat, um kleine Kiddies durch die Sporthalle zu scheuchen: VOLLEYBALL ! Ich wollte heute mit den Kurzen in die Halle, auch wenn das Wetter gut ist, und man aufs Beachvolleyballfeld könnte. Aber die Kiddies müssen noch mehr Hallenvolleyball draufhaben, wenn sie in der Oberliga nicht untergehen wollen. Und davor haben die noch ne Menge Sch... Aber dat kriegen wir schon raus Heute gings sogar mit dem Aufstehen, keine Kopfschmerzen oder sowas, recht angenehm. Irgendwie liebe ich es auch so frü wach zu sein, man ist unbeschwert, sieht der Sonne beim Aufgehen und hört den Vögeln beim Zwitschern zu. Hat was ! Gleich nach dem Volleyball darf ich weiterdüsen nach Tecklenburg fürs bnet-Treffen. Mal schauen wer da kommt, und was die da so vor haben mit ihrer Seite. Vielleicht kann ich meine bescheidenen Künste ja auch anbieten, hab da auch noch sonne Idee wie "Mit dem 2ten sieht man besser" in petto, vielleicht kann ich die anbringen. Dann hoffe ich nun mal dass ich gleich nicht zu müde bin, um meinen nächsten Murakami Haruki-Schmöker weiterzulesen. Guuut Geeeehn !


20 Juni 2003

hessegschwätz Bin wieder im Lande. Jo, wir warn mal eben spontan mit 2 Autos runter aufn Hessentag in Bad Arolsen. Das ist in der Nähe von Kassel und wie der Name schon sagt eine Heilstadt oder wie das heisst. Daher gibts da auch ein Arolsener Wasser [geschmacklich dem Bielefelder Leitungsbräu sehr ähnlich] und ein Arolsener Bier, aber irgendwie sind wir da nicht so richtig rangekommen. Es gibt auch die Ar-Olsen Brothers [SPITZENWITZ!!! ]. Jedenfalls stimmte das Wetter, besser konnte man das nicht haben und die Kabarettisten waren auch ziemlich lustig. Wir haben die 80er Nacht mit Peter Schilling und Markus ["Völlig losgelöst" / "Kleine Taschenlampe brenn"] mitgemacht und uns Donnerstag Badesalz angesehen, das war schon klasse. Zuvor sind schon Hape Kerkeling und Atze Schröder da gewesen. Also lustig die ganze Sache . Ausschnitte des Festivals [es geht noch weiter, also nix wie hin] gibts auf den dritten Programmen. Nachts gabs das übliche He-wo-issn-meine-Luftmatratze-das-is-meine!!!-Gehaue, was bei uns nie felhen darf. Es darf auch nicht fehlen, dass einige prinzipiell keine dabei haben und andere prinzipiell die Nacht durchlatschen und wieder andere extreme baggering machen. Aber so isse halt DIE JUGENDZEIT !!!


18 Juni 2003

Also so permanent tagtäglich bloggen werd ich wohl nie so richtig hinkriegen, aber das war auch nie mein Ziel. Dann schreibt man eh nur allerhand Unsinn hierher, den man gar nicht lesen kann. Nun ja, meine Schreibarbeiten hier werden langsam aber stetig weniger, der Sommer erfreut immer noch mit bestem Wetter und ich höre nebenbei ein paar Hörspiele durch. Ganz nett, noch keins hat mich so derbe in den Bann genommen, aber nett, wie gesagt. Man darf ein wenig seine Phantasie anstrengen und gottseidank sind die Sachen qualitativ sehr gut gemacht. Derzeit liegt "Leo Malet: Das Gold der alten Dame" in meinem CD-Player mit Christian Bruckner, einer bekannten Stimme. Gleich darf ich noch shoppen und einkaufen, werd mich aber vorher noch ein wenig aufs Ohr hauen *hauhauhau* Den nächsten Schinken hab ich auch schon angelesen, d.h. weitergelesen, ich hänge schon ein wenig an ihm, das ist "Life of pi" von Yann Martell. Den kann man aber auch mit Unterbrechungen lesen. Davon später sicherlich mehr.



17 Juni 2003

Derzeit wird Deutschland von einer Ich-schreib-jetzt-mal-mit-einem-CoAutor-der-besser-schreiben-kann-als-ich-mein-verpfuschtes-Leben-auf- Welle überschwappt. Didi Bohlen fing erfolgreich damit an, zuvor gabs was von Dolly Buster und Michaela Schaffrath (Gina Wild), lesbar waren letztere zwei nicht- tja, wenn da nix hoppelt, entsteht keine Handlung. Jetzt will auch noch Daniel Kübleböck eine Biographie erscheinen lassen.

Worüber denn?

Erst vor wenigen Wochen schmiss Stefan-die-andern-haben-Schuld-Effenberg dem Markt sein "Ich habs allen gezeigt" zu.

Was denn?

Und wenn ers schon gezeigt hat, warum muss er das noch aufschreiben? Da erzählt er dann, dass er ne früher immer oft zum Fussballtraining gefahren ist, Otto kennengelernt hat und als kurzer Bengel mal gefährlich auf die Schnautze geflogen ist. Wenn das was zeigen ist, dann danke. Den Schinken kann man echt nicht lesen, selbst das Anhören- ja dat Teil gibts nach dem Bohlen Erfolg selbstverständlich auch als Hörbuch- fällt mehr als schwer.
Eines fällt nur auf bei all dem Gekritzel: Sie wollen alle was sagen und haben nichts zu sagen. Immer mehr Vollprolls outen freiwillig: Ich habe nichts interressantes oder kreatives zu Stande gebracht. Na denn...


16 Juni 2003

Und das Wochenende ist schon wieder vorbei. Das Wetter hier in Westfalen war wieder bombig, bisher bin ich mit dem Sommer mehr als zufrieden. Unsere heimische Fussballmannschaft hat Sonntag auch noch erfolgreich den Abstieg vermieden, was will man als Clubanhänger mehr ? Dumm war nur, dass ich schwimmen war und mein linkes Ohr verstopft ist. Dasgleiche hatte ich schon mal in Holland, da sagten die Ärzte mir, ich solle ein paar Tage warten, ginge von selbst weg. Ich versuch die Tour mal noch einmal. Hab gerade gelesen, dass Elke Heidenreich täglich 400-500 Seiten an Büchern liesst. Ich bin wohl noch zu jung dazu, hab zuviel selbst zu tun, aber selbst dann wäre das eine große Leistung meinerseits, das echt über eine Woche durchzuziehen. Muss man echt aus irgendeinem Grunde soviel lesen? Okay, wenn man täglich Zeitungen kauft und das verrechnet, käme ich wohl auch auf eine gewisse Zeitenzahl. Immerhin hab ich übers Wochenende meinen Schmöker "Gefährliche Geliebte" durchgehauen, bin mal wieder stolz relativ zügig ein buch durchlesen zu haben. Aber der Schmöker war interessant und machte einem das Lesen leicht. Ich muss mal sehen, ob ich ein zweites Buch des Autors anfange, hab aber noch drei Schmöker daheim liegen, die bearbeitet werden wollen und gen Ende des Monats kommt der neue Potter.


15 Juni 2003

Gestern saßen se schon wieder breitarschig inner Glotze: Nach Daniel Göbelböck diesmal Alex bei Kerner, daneben Thomas-Hurra-ich-weiss-ein-neues-Fremdwort-D. Also ein Klon-Sänger neben einem Klon-Rapper beim Klon-Talkmaster. Fehlt nur noch unser Klon-Kanzler. Alle tun so, als seien sie die Kings ihres Metiers und bringen doch eigenständig keine 2 intelligenten Sätze hintereinander heraus. Dazu passt die Romanszene aus Haruki Murakami "Gefährliche Geliebte", in der der Hauptakteur, der von seinem Schwiegervater gesponsort, Besitzer zweier Nobelkneipen geworden ist, sich fragt, inwiefern diese seine darstellende Person noch er ist, wenn er all sein Sein anderen zu verdanken hat. Inwiefern diese Person ihm wirklich Genugtuung bringt. Bei all den Fratzen, die einem so über den Weg laufen, werden mir die Gesichter, die "Originale" sind, derzeit einfach zu wenig...


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